![]() | 26. Februar 2010 Tantramassage und Prostitution das wird sicher jetzt gleich heftig hier. wenn ich in einem anderen thread lesen, das die kunden meist nach eine orgasmus verlangen, und dem auch nachgegangen wird, frage ich mich doch, ist das nicht prostitution ? es wird eine sexuelle dienstleistung erbracht gegen geld...... wo zieht ihr den den trennungsstrich für euch oder eben auch nicht. |
![]() | 26. Februar 2010 Tantramassage vs. Prostitution Bitte diese Antwort nicht persönlich nehmen... aber hier vergleichst du Äpfel und Birnen. Table dance ist nicht gleich Prostitution In einer Bar im Puff zu arbeiten ist auch nicht Prostitution Tantramassage hat auch nichts mit Prostitution zu tun. Beides hat seine Berechtigung und ist auch anerkannt. Nur haben so viel mit einander zu tun wie Kühe und tanzen. |
![]() | 26. Februar 2010 wenn der kunde 150 euro auf den tisch legt und eine tantramassage mit orgasmus wünscht ist das genauso eine sexuelle dienstleistung. egal ob mit räucherstäbchen geschwängerter raum , mit heiligen begrüßungsritus und drumherum |
![]() | 26. Februar 2010 sexuelle dienstleistung Du hast es doch schon gesagt: Sexuelle Dienstleistung gegen Geld ... = Prostitution (nach allen hierzulande geltenden juristischen und moralischen Regeln) Einen Trennungsstrich gibt es nicht. Entweder man akzeptiert es für sich (bzw. macht sich im Zweifelsfall selbst etwas vor) - oder man lässt es (und sucht sich einen Liebespartner, was die weitaus bessere Variante ist, ganz sicher auch was das Erlebnis als solches betrifft) Eine Tantramassage gegen Bezahlung ist Prostitution unter dem Deckmantel der Spiritualität. Dass die anbietenden Bhagwan-Jünger nichts anderes können und es tatsächlich gut meinen und aus ihrer Weltanschauung eine Mission erfüllen, ändert daran vom Grundsatz her gar nichts. Jedem das seine. |
![]() | 26. Februar 2010 die barfrau verschafft dem besucher keinen orgasmus.......also no prostitution, die tantramasseuse schon |
![]() | 26. Februar 2010 Tantramassage = Prostitution Tantramassage ist nach dem Gesetz Prostitution. Das ist es bereits, wenn du gegen Geld bei einem anderen Menschen sexuelle Gefühle auslöst, was auch immer du machst bzw. wie es gemeint ist. Namaste Anita |
![]() | 26. Februar 2010 eine Gratwanderung ist es sicherlich. Ich reagiere so, dass der Klient, wenn er - oftmals im Vorgespräch - schon deutlich macht, dass er einen Orgasmus wünscht, er von mir die Antwort bekommt, dass das nicht unbedingtes Ziel in der Tantramassage ist. Wenn es in der Energie liegt, darf er sein und er darf ihn auch genießen. Nur muss er sich dafür nicht unter Druck setzen und ich mich auch nicht. Manchmal - wenn nötig - sage ich auch ganz deutlich, dass ich nicht dazu da bin, ihm einen runter zu holen. Prostitution definiert sich für mich so, dass es immer gegenseitige Berührungen und Aktionen gibt. Das ist in einer Tantramassage nicht so. Der Klient ist ganz passiv und darf nur genießen. Außerdem gebe ich eine Massage und nicht meinen Körper. Sicher berühren meine Hände auch den Genitalbereich... völlig erwartungsfrei, bedingungslos und nur mit de Absicht, dem Klienten ein angenehmes, evtl. neues Körpergefühl nahe zu bringen. Jeder hat dazu SEINE Wahrheit. Wichtig ist für mich MEINE Wahrheit und ich sehe mich nicht als Prostituierte. |
![]() | 26. Februar 2010 Eine Tantramassage gegen Bezahlung ist Prostitution unter dem Deckmantel der Spiritualität. Auch die mit klarer Heilungsabsicht? Tantra wird leider oftmals auf "Massage" reduziert. Einige wissen gar nicht, dass sich dahinter eine Lebensphilosophie (wie z.B. Yoga) verbirgt. Daher sollte man m.E. immer etwas vorsichtig mit Pauschalisierungen umgehen. Sofern die sexuelle Lust im Vordergrund steht, würde ich auch sagen, dass es sich um Prostitution handelt. Dann kann man sicherlich auch von "Deckmantel" sprechen. Steht jedoch der spirituelle Gedanken bzw. der Wunsch nach Heilung im Vordergrund, würde ich das vehement ablehnen. LG Amorista |
![]() | 26. Februar 2010 ich denke ganz klar, hier lügen sich einige selbst in die tasche..... |
![]() | 26. Februar 2010 @Amorista ich schrieb klar "tantramassage " nicht von tantra im allgemeinen. man kann alles schön verpacken...".der berührt mich ja gar nicht".....oder " das ist heilend und spirituell" es bleibt eine sexuelle dienstleistung gegen geld |
![]() | 26. Februar 2010 Ein paar Dinge... ... werden hier vermischt: 1. Die gesetzliche Definition von Prostitution 2. Die moralische Definition von Prostitution 3. Die Selbstdefinitionen derjenigen, die Tantramassagen geben oder empfangen (Waaaas, ich ein Freier? Waaaas, ich eine Prostituierte? Und gibt es eigentlich einen Mann, der Massagen gibt und Frauen, die empfangen? Kennt jemand einen Mann, der das macht? Oder kennt jemand einen, der einen kennt, der das macht?) Das kann bedeuten, daß sich eine Frau, die Tantramassage gibt, de jure eine Prostituierte ist und deshalb bei angemeldetem Gewerbe Einnahmen versteuert, Gesundheitstests nachweisen muß und sich auch gesetzlich krankenversichern darf. Sie mag sich als solche nicht fühlen, da sie dem Kunden keinen Orgasmus verschafft. Ihre Nachbarin aber bezeichnet sie trotzdem als Prostituierte, da ihr Mann von eine barbusigen Frau am Lingam berührt wird. Und wer fühlt sich als Freier, wenn er sexuelle Energie einer Tantra-Masseurin empfängt und ihm, oh weh und natürlich unbeabsichtigt, gelegentlich einer abgeht? Worüber sprecht ihr also? Denn wenn ich mit dem Geschriebenem in Resonanz gehen möchte, kann ich mich arg täuschen, was Ihr meint: Die juristische, die moralische oder die Selbstbild-Definition? Er freut sich auf Antwort, Nigromontan |
![]() | 26. Februar 2010 Für mich persönlich steht eine Tantramassage auf der gleichen Stufe wie anderen Gesundheitsmassagen auch. Zudem glaube ich nicht, dass der Gesetzgeber an "Tantramassagen" gedacht hat, als er den Begriff der Prostitution definiert hat. |
![]() | 26. Februar 2010 gesetzlich ist es wohl klar....... das natürlich keiner sich als hure oder freier sehen möchte ist auch klar. daher wird es schöngeredet mit heilend und spirituell. auf den homepages einiger tantrainstitute heißt es dann so schön... :" wir gehen auch gerne mit dir in die "erweiterte vereinigung". ein nachfragen bestätigt ,ja bis zum orgasmus, nicht etwa den heiligen spirituellen nach innen gehenden , nein ganz klartext mit abspritzen. |
![]() | 26. Februar 2010 Eine gute Antwort Nigromontan! Letztlich kann jeder selbst entsheiden, was er/sie ist, solange es kein juristisches Problem wird. Selbst da dürften dann die Juristen die Definitionen biegen ... wenn es möglich ist. |
![]() | 26. Februar 2010 Das Gesetz zeigt lediglich eine moralische Denkhaltung. Es ist veraltet. In Skandinavien gibt es mittlerweile Sex auf Krankenschein (z.B. bei Hypertonie). Die Inention ist m.E. entscheidend. Wenn jemand Druck loswerden möchte und sich daher eine Tantramassage gönnt, das Massageinstitut der Intention des Kunden wissend entsprechende Leistungen durchführt, ist das Prostitution. Der Sex respektive der Orgasmus stehen ganz klar im Vordergrund. Sofern sich jemand jedoch durch Tantramassagen Heilung erhofft und durch die Massagen auch erhält, ist das für mich definitiv keine Prostitution. Hier geht es um bewusstes Gesunden - der Orgasmus ist dabei eine Begleiterscheinung, nicht Inention. LG Amorista |